Eine Zusammenarbeit von Studierenden der
Fachhochschule Köln und der Technischen Universität Dortmund
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Gottschalk in 16:9 – oder doch in 4:3?

16:9 Full HDDer Experimentalfilm „16:9 Full HD“ zeigt auf eine sehr eigene und unkonventionelle Art und Weise die technischen Möglichkeiten des neuen Fernsehformats. Die Medienkünstlerin Marion Pfaus, die sich selbst den Künstlernamen „Rigoletti M“ gab, gibt im Film eine kurze Einführung darüber, was die so oft verwendeten Begriffe „16:9“ und „Full HD“ eigentlich genau bedeuten. Dabei stellt sie sich auch die Frage, warum Deutschland im internationalen Vergleich beim Thema HDTV hinterherhinkt.

Der Film wurde ohne jegliches Budget und mit minimalsten Mitteln umgesetzt. Er entstand im Rahmen des Künstlerinnenstipendiums des Berliner Senats und ist die Fortsetzung des 2002 entstandenen Kurzfilms „In drei einfach Schritten zum Meisterwerk“, in dem Marion Pfaus die Herstellung eines Homevideos mit digitaler Kamera und Consumer-Software demonstriert.

Nach spielerischem Beginn untersucht Pfaus an den Beispielen „Wetten, dass…“ und „GZSZ“, wie sich Fernsehshows seit Einführung des 16:9-Formats verändert haben – dabei stellt sie fest, dass viele der neuen Aufnahmen in Wirklichkeit trotz Verwendung des neuen Formates weiterhin auf 4:3 optimiert sind und die Randbereiche einfach frei gelassen werden. Grund genug für die eigenwillige Autorin, bestimmte Filmszenen im 16:9-Format nachzuspielen.

Eine Antwort auf die selbst gestellte Frage, warum Deutschland im internationalen Vergleich beim Thema HDTV hinterherhinkt, gibt Pfaus bis zum Ende des Films jedoch nicht. Im Mittelpunkt steht viel mehr das Experimentieren bei der Erstellung des Homevideos selbst und die Demonstration dessen, was ohne erhebliche finanzielle Mittel im Videobereich möglich ist.

Die Autorin
Marion Pfaus wurde 1966 im Badischen geboren, lebt mittlerweile in Berlin und studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. Neben ihren eigenen kleinen Filmprojekten schreibt sie auch Romane (2006 „Aus den Memoiren einer Verblühenden“), Kurzgeschichten, Gedichte und Theaterstücke.

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 27. April 2008 um 17:09 Uhr veröffentlicht und wurde unter Filmrezensionen abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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