„How can I be happy”
Sonntag, den 27. April 2008
Was bringt eine Frau dazu, ihre Tochter zu verlassen und in einem fremden Land mit fremden Männern zu schlafen? Tagein, tagaus … ein Mann, der nächste, der hundertste. Jahrelang und immer weiter. Ohne Pause, ohne Familie, ohne ein eigenes Leben. Was treibt eine Frau dazu, sich so unglücklich zu machen?
Meine autistische Schwester
Sonntag, den 27. April 2008
In Elle s’appelle Sabine hat Sandrine Bonnaire ein Stück ihrer eigenen Biografie verarbeitet: die Autismus-Erkrankung ihrer Schwester. Sie besucht die 38-jährige Sabine mit ihrer Kamera im Pflegeheim. Dort hat sie nach fünf Jahren in der Psychiatrie einen passenden Platz und ein Heim gefunden. Bonnaire dokumentiert in ihrem bewegenden Film den Heimalltag ihrer Schwester, immer wieder [...]
Woman See Lot of Things
Samstag, den 26. April 2008
Anita, Chris und Mahade sind drei junge Frauen aus Westafrika, die ähnliche Schicksale erlebt haben. Alle drei waren Kindersoldatinnen in Sierra Leone und Liberia. Anita war freiwillige Soldatin und Krankenschwester der Armee. Sie verspürte den Drang zu kämpfen, nachdem ihr Vater und ihre Schwester im Krieg umkamen. Mahade – deren Name soviel bedeutet wie Woman [...]
Nine matters and a question – ein etwas anderes Interview mit Tamae Garateguy
Samstag, den 26. April 2008
Wir trafen uns mit Tamae Garateguy, der Regisseurin des Films Upa! Una pelicula argentina, in der Schenke des Hotels “Coellner Hof”. Was sie nicht wusste: Wir wollten ihr nur eine einzige Frage stellen. Davor musste sie uns aber noch nach Sigmund Freud’scher Art Rede und Antwort stehen. Wir nannten ihr ingesamt neun Begriffe, zu denen [...]
„Nur Gott kann den Regen stoppen”
Freitag, den 25. April 2008
Ignat ist 60 Jahre alt. Er sitzt auf Holzbrettern auf dem Boden. Links von ihm liegen weiße Steine, rechts von ihm liegen weiße Steine. Seit vierzig Jahren sitzt er da und wählt sich Steine von einem Haufen aus, um sie auf den anderen Haufen zu legen. Das ist seine Routine und seine einzige Sicherheit. Nur [...]
„Ich komm aus Kreuzberg, du Muschi!”
Freitag, den 18. April 2008
Das Prinzenbad im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist eine Art „Biotop”: Die Badegäste kommen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und aus den verschiedensten Teilen der Welt. Hier speisen arabische Großfamilien zusammen mit türkischen an Tapeziertischen, während Teenager am Beckenrand stehen und kreischende Mädchen ins Wasser schubsen.
