Eine Zusammenarbeit von Studierenden der
Fachhochschule Köln und der Technischen Universität Dortmund
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A Wall is a Screen: Mehr vom Stadtrundgang

rundgang-11Mit Einbruch der Dunkelheit begann am Samstag Abend eine Filmnacht der ganz besonderen Art. Eine Gruppe von Zuschauern tauschte den Kinosaal gegen die Dortmunder Innenstadt und die Leinwand gegen weiße Gebäudefassaden. Gemeinsam mit dem Hamburger Team von A Wall Is A Screen spazierten sie durch die Innenstadt und machten an verschiedenen Stationen halt, um Kurzfilme anzuschauen. Mit Hilfe eines tragbaren Projektors warf das Team die Filme an helle Wände. Das Besondere der Aktion ist, live mitzuerleben, wie Film und Kulisse interagieren, wie Nebengeräusche die Wirkung des Films verändern und Passanten plötzlich zu Statisten werden. 

Die Kurzfilme reichten von der Dokumentation bis hin zum Comic. Sie alle standen unter dem Thema Freiheit. Es ging um die Freiheit zu Reisen, die Pressefreiheit, aber auch um wirtschaftliche und politische Freiheit. Für viele Lacher sorgte dabei der Film Doris in einem Konflikt ohne Dialog. In einem wasserfallartigen Monolog hält darin die quirlige Doris ihrem Mitbewohner seine Fehler vor. Große Wirkung erzielte auch ein Film über einer Weg der Befreiung von der allgegenwärtigen Konsumgesellschaft. In verschiedenen Kaufhäusern schrien sich dort die Statisten im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib. Die Dortmunder ZuschauerInnen führte der Weg anschließend durch eine Einkaufspassage und spontan begann das gesamte Publikum gemeinsam an zu schreien, was für verwunderte Blicke sorgte und den ZuschauerInnen wohl noch lange in Erinnerung bleibt.

Der Beitrag wurde am Montag, den 27. April 2009 um 09:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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