Eine Zusammenarbeit von Studierenden der
Fachhochschule Köln und der Technischen Universität Dortmund
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Franziska Petri - ein Porträt

Franziska Petri Franziska Petri, ein Name - falls man ihn noch nicht kennt - den man sich merken sollte. “Sie hat dieses schwer zu definierende Etwas, das eine gute Schauspielerin zur elektrisierenden Erscheinung macht:  Glanz, Geheimnis, Magnetismus.”  So schrieb die Süddeutsche vor etwa neun Jahren über die heute 34-Jährige. Was für eine Ovation…

Und das am Anfang einer Karriere! Bevor die Karriere von Franziska Petri im Jahr 2000 so richtig startete, präsentierte sie sich hier und da schon in einigen TV-Produktion, wie zum Beispiel 1993, da übernahm sie ihre erste Gastrolle in einer Folge von “Wolfs Revier”.

Daraufhin sah man sie schon als Anfang 20-jährige in einer Hauptrolle: in dem deutsch-schweizer Drama “Operation Medusa” (1995). Es folgten weitere Spielfilme, wie der 4-teilige Thriller “Heiß & Kalt” (1997), “Annas Fluch - Gefährliche Gedanken” (1998) oder auch “Das Mambospiel” (1998). Dort traf Franziska Petri schon mit hochkarätigen deutschen Schauspiel-Größen zusammen, wie Jürgen Vogel, Katja Flint, Corinna Harfouch oder auch Henry Hübchen, um nur einige zu nennen, was sicher ihrer eigenen Schauspielkunst nicht zum Nachteil war.

Dann kam 2000 der große Durchbruch mit ihrer ersten Kinofilm-Hauptrolle in “Vergiss Amerika”, der Debütfilm der Regisseurin Vanessa Jopp. Hier verkörpert Franziska Petri die Pfarrerstochter Anna, die gemeinsam mit ihren zwei männlichen Leidensgenossen, David und Benno, aus der ostdeutschen Provinz flüchten möchte. Ein Jugenddrama, das auch einige Auszeichnungen erlangen konnte.

Aber wo fing das alles an und wann? Es war in Leipzig an einem 17. August im Jahre 1973, da erblickte Franziska Petri das Licht der Welt. Sie genoss als Kind eine klassische Ballett- und Gesangsausbildung und besuchte dann von 1992 bis 1995 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Auf Wikipedia kann man lesen, dass Petri auch noch eine Ausbildung als Putzmacherin (Modistin, das weibliche Pendant zum Hutmacher) hat, doch ob das stimmt, ist im Netz nicht wirklich nachvollziehbar. Franziska Petri war also schon vor ihrem Abschluss eine beliebte Besetzung in diversen Produktionen.
Im letzten Jahr spielte die reifer gewordene Franziska Petri gleich drei spannende Filme ein: “Für Miriam” (Regie: Lars Gunnar Lotz), “Der Tag an dem ich meinen toten Mann traf” (Regie: Matthias Luthardt) und “Schattenwelt” (Regie: Conny Walther).

Franziska Petri ist also durchaus mehr als berechtigt auf dem Internationalen Frauenfilmfestival auch als Jurorin aufzutreten. Neben der Festivalleiterin Paola Paoli aus Florenz und der schwedischen Autorin und Regisseurin Maria von Heland wird sie am Ende des Festivals den Preis für den Internationalen Spielfilmwettbewerb für Regisseurinnen 2009 vergeben.

Das ist aber nicht der einzige Grund, warum Franziska Petri dieser Tage in Dortmund auf dem Frauenfilmfestival weilt. Dieses Jahr ist ihr nämlich ein Special gewidmet worden: “WEDER GLATT NOCH GEFÄLLIG” ist der Titel, unter dem das Festival den Film “Schattenwelt”, sowie auch Franziska Petri selbst vorstellt und auch diskutiert.

Leider sitze ich hier gerade in Köln und habe aus arbeitstechnischen Gründen beides verpasst. Wer also heute Abend bei der Vorstellung des Films und dem anschließenden Gespräch mit Franziska Petri dabei war, ist herzlich eingeladen, uns, die nicht dabei sein konnten, im Kommentar zu berichten wie es war… Ist Glanz, Geheimnis und Magnetismus noch vorhanden?

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 23. April 2009 um 22:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Inside Festival abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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