Ein Projekt des Studiengangs Online-Redakteur
an der Technischen Hochschule Köln
Bild von vielen Wollhandschuhen in einer Reihe
 
 

Die IFFF-Preisträgerinnen stehen fest


24. April 2016 Redaktion

Mit der Preisverleihung im Odeon in der Kölner Südstadt endete am Sonntagabend das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln 2016. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis für den besten Debüt-Spielfilm konnte Ana Cristina Barragán für ihren Film „Alba“ entgegennehmen. Der Preis für die besten deutschen Nachwuchs-Bildgestalterinnen ging an Julia Hönemann in der Sparte Spielfilm und an Katharina Diessner in der Sparte Dokumentarfilm. Den Publikumspreis erhielt Leona Goldstein für „God is not working on Sunday!“.

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Hinter den Kulissen: Die Übersetzerinnen


27. April 2016 Redaktion

Lilian-Astrid Geese in einer Sprecherkabine; Guido Schiefer, IFFFSie sitzen hinter den Zuschauern, in einer Kabine oder der Ecke des Kinos, kaum sichtbar und unauffällig. Aber ihre Stimmen füllen den Raum und begleiten uns durch unseren Kinobesuch. Ohne sie könnten wir nur Filme aus den Ländern verstehen, deren Sprache wir sprechen. Fünf Frauen machten es sich beim diesjährigen IFFF zur Aufgabe, den Zuschauern Filme jeglicher Originalsprache zu übersetzen. Lilian-Astrid Geese ist die Koordinatorin des Teams und erlaubt uns einen Einblick in den spannenden Job der Übersetzerinnen.
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Diskussion: Themen in aktuellen mexikanischen Filmen


27. April 2016 Redaktion

diskussion_mexikoIm Anschluss an den Spielfilm „Seguir Viviendo“ von Alejandra Sánchez fand im Filmforum eine Diskussion zu Themen und Szenarien in aktuellen mexikanischen Filmen statt. Die Situation, besonders in Ciudad Juarez, einer Stadt im Norden von Mexiko, ist immer noch erschreckend. Frauenmorde und Gewalt stehen hier an der Tagesordnung.

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„God is not working on sunday!“ – Aufarbeitung in Ruanda


27. April 2016 Redaktion

God is not working on sunday!Vor über 20 Jahren geschah der Genozid in Ruanda. Damals beging die Hutu-Mehrheit einen 100 Tage andauernden Völkermord an der Tutsi-Minderheit. Schätzungen gehen von 800.000 bis 1.000.000 Toten aus. Heute ist die Lage im Land immer noch angespannt. Täter und Opfer leben nebeneinander. Der Film „God is not working on sunday!“ von Leona Goldstein befasst sich mit der geschlechterbezogenen Traumaverarbeitung sowie dem Umgang mit dem Völkermord und sexualisierter Kriegsgewalt. Weiterlesen

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„Fake it until you make it“ – Werkstattgespräch Bildgestaltung


27. April 2016 Redaktion

Quelle:IFFF

Das Werkstattgespräch Bildgestaltung ist traditionell einer der Höhepunkte des Frauenfilmfestivals. Die renommierte Bildgestalterin Sophie Maintigneux führte am Samstag im Kino Odeon durch einen vierstündigen Austausch mit ihrer Kollegin Sonja Rom. Dabei ging es um die besonderen Erlebnisse am Set und konkrete Berufserfahrungen der Kamerafrau. Das Gespräch wurde durch viele Filmausschnitte ergänzt und bot neben einer ausführlichen Analyse auch ausreichend Möglichkeiten für Fragen aus dem Publikum.

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Seguir Viviendo – Das Leben muss weitergehen


27. April 2016 Redaktion

Exposición„Seguir Viviendo“ – Weiterleben. Das ist die Message des Filmes. Jade und Kaleb wünschen sich nichts sehnlicher, als das Meer zu sehen. Der lange Trip, den sie am Meer unterbrechen wollen, ist aber kein Urlaub, sondern die Flucht aus dem gewalttätigen Ciudad Juarez nach Mexiko-City. Die Journalistin, die die Geschwister auf ihrer Flucht begleiten soll, erfüllt ihnen ihren Wunsch. Das Meer ist für die Jade und Kaleb der Ort, an dem sie die ganze Gewalt in ihrem Land und ihre Ängste für einen Moment vergessen können.

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Monitoring Seaborders – Die unsichtbare Grenze


27. April 2016 Redaktion

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Der Film „Monitoring Sea Borders“ ist einer der Kurzfilme aus der IFFF-Reihe „In the Future. Unwägbarkeiten der Identität oder die Kontrolle der Freiheit“. Es geht um die Bewachung einer physisch nicht erfassbaren Grenze, die mitten durch das Mittelmeer läuft. Susanna Schönberg, die Regisseurin, hat hiermit ein ganz eigenes Werk geschaffen.

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„La Tête Haute“ – ein lautes Sozialdrama


27. April 2016 Redaktion

la_tete_haute„La Tête Haute“ ist ein Coming-of-Age-Film der französischen Regisseurin Emmanuelle Bercot. Er erzählt die Geschichte von Malony, einem straffälligen Jugendlichen, der einen schwierigen Fall für die Jugendgerichtsbarkeit darstellt. Die Jugendrichterin Florence und der Sozialarbeiter Yann versuchen, ihn mit Konsequenz und Herz wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Eine Geschichte über Optimismus und Hoffnung sowie Stärken und Schwächen standardisierter Strafverfahren.

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„Arlette – Mut ist ein Muskel“: eine angenehm unspektakuläre Dokumentation


27. April 2016 Redaktion

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Florian Hoffmann erzählt in seiner Dokumentation „Arlette – Mut ist ein Muskel“ die Geschichte von Arlette: einem 15-jährigen Mädchen, das zur Behandlung einer alten Schusswunde nach Berlin gebracht wird. Fernab ihrer Heimat, der Zentralafrikanischen Republik, muss sich die Jugendliche in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden. Hoffmann und Kamerafrau Katharina Diessner haben mit viel Feingefühl ein authentisches und angenehm unspektakuläres Werk geschaffen.

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Immer noch Angst vor Sibylle Berg? – Eine Nachbetrachtung


26. April 2016 Redaktion

Kristof-de-smet_flickrAn alle, die „Wer hat Angst vor Sibylle Berg?“ von Wiltrud Baier und Sigrun Köhler auf dem IFFF verpasst haben: Keine Angst! Am Freitag (28.04.) ist der offizielle Kinostart der Dokumentation. Wir waren am vergangenen Freitag bei der Vorführung im Filmforum und haben die Zuschauerinnen und Zuschauer im Anschluss ausgequetscht. Außerdem haben wir Jessica Düster von der filmsociety Köln getroffen, die für diesen Programmpunkt mit dem IFFF kooperiert hat. Weiterlesen

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„Ich bin Feminist_in – holt mich hier raus!“: Schuld sind die Anderen


26. April 2016 Redaktion

csm_WS_voelker_trinkaus_1461f87bd8Spätestens seit der Kölner Silvesternacht werden Frauenrechte instrumentalisiert, um eine Differenz heraufzubeschwören – zwischen der vermeintlichen eigenen Aufgeklärtheit und dem als rückständig konstruierten „Anderen“. Doch wer spricht da und wer sind diese Frauen, die als das zu schützende Gut staatlichen (oder privaten) Handelns gesehen werden? Welche Antworten kann die feministische Linke darauf geben? Susanne Völker, Leiterin der Gender Studies an der Uni Köln, und der Medien- und Kulturwissenschaftler Stephan Trinkaus gaben bei ihrem Vortrag am Samstagnachmittag neue Denk-Impulse.
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Camera Obscura – Eine Reise in die Dunkelheit


24. April 2016 Redaktion

WS_Camera_Obscura„Es freut mich, dass sie das Risiko auf sich nehmen, mit uns auf diese Reise zu gehen“, sagt die Sängerin Zofia Bartoszewicz. Barfuß steht sie in dem abgedunkelten Raum vor ihrem Mikrofon, kreisförmig umgeben von ihren Zuschauern, die gespannt auf ihre Performance warten. Die polnische Schauspielerin und Sängerin hat eine außergewöhnliche Art, ihre Musik zu präsentieren –  in der Dunkelheit.

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„Aber sind wir nur die Geträumten?“


24. April 2016 Redaktion

IFFF2016_Die Getraeumten_4_(c) Ruth Beckermann FilmproduktionDie großen Liebesgeschichten dieser Welt überdauern Zeit und Raum. Die Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan ist auf ewig dokumentiert in ihrem
2009 erstmals veröffentlichten Briefwechsel. Doch wie lieben, wie verlieben wir uns heute? In Zeiten von Smartphones und Kulturferne hat Ruth Beckmann einen großartigen Film über ein unvergängliches Thema gemacht: Liebe.

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Leona Goldstein – Es war ein Geschenk, diese Frauen zu treffen


24. April 2016 Redaktion

Bild: Guido Schiefer, IFFF Von der ersten Minute an stehen sie im Raum: die grausamen Parallelen zwischen dem Holocaust im Dritten Reich und dem Genozid in Ruanda. Regisseurin Leona Goldstein, die im Anschluss an die Vorstellung von „God is not working on Sunday!“ in einer Diskussionsrunde Fragen zum Film beantwortete, hat sich auch aus persönlichen Gründen dazu entschieden, das Thema immer wieder aufzugreifen. Weiterlesen

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Talk to me: Ramponierte Liebe und Rebel Girls


24. April 2016 Redaktion

IFFF2016_Talk to meWas geschieht, wenn ein Protagonist beginnt, in den Raum hinter der Kamera einzugreifen – und sich in die Filmemacherin verliebt? Warum wird Papst Johannes Paul II. auch elf Jahre nach seinem Tod in Polen noch verehrt wie ein Popstar? Und wer ist eigentlich Angela Davis? Vor diese Fragen stellte die Filmpalette im Eigelstein-Viertel ihre Zuschauer_innen am Freitagabend – mit dem Kurzfilmprogramm „Talk to me“.

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„Alba“ – Mitreißendes Debüt aus Ecuador


24. April 2016 Redaktion

IFFF2016 AlbaAlba ist 11 Jahre alt, schüchtern und wird in der Schule teilweise gemobbt. Den Vater hat sie nicht mehr gesehen, seit sie drei Jahre alt war. Und zu ihm soll sie nun ziehen, da ihre Mutter schwer krank ist. Eine schwierige Annäherung zwischen Vater und Tochter, die Komplikationen der beginnenden Pubertät, der erste Kuss im Leben eines Mädchens – dieser Film ist eine kleine Perle der Filmkunst. Weiterlesen

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Mut ist, Kamerateam und Freund zu sein


24. April 2016 Redaktion

Polaroid: Florian Hoffmann, Arlette Wali-Kette und Katharina Diessner Für ihre Kameraarbeit wird Katharina Diessner beim diesjährigen IFFF der Nachwuchspreis für Bildgestalterinnen in der Sparte Dokumentarfilm verliehen. Zusammen mit Florian Hoffmann (Regie) drehte sie den Film „Arlette – Mut ist ein Muskel“. Sie begleiteten das 15-jährige Mädchen aus Zentralafrika während ihres Krankenhausaufenthalts in Deutschland – und waren dabei mehr als nur das Kamerateam. Die beiden erzählen uns etwas darüber, warum ein authentischer Film Respekt und Sensibilität verlangt und denken über das Frauenbild in der Filmbranche nach.

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„Liebmann“ – Vom Versuch zu vergessen


24. April 2016 Redaktion

IFFF2016_Liebmann_GodehardGiese_FotoSebastianEgert_1„Liebmann“ erzählt die Geschichte von Antek. Um mit seiner Vergangenheit abzuschließen, verschlägt es ihn von Deutschland nach Nordfrankreich. Schnell knüpft er erste Kontakte und findet einen Job auf dem örtlichen Flohmarkt. Dort lernt er Sebastien kennen, mit welchem er kurze Zeit später eine Affäre beginnt. Dennoch erlöst ihn die geografische Neuorientierung nicht von seinen Erinnerungen. „Liebmann“ – die Geschichte dieses Films ist individuell und gleichzeitig universal. Weiterlesen

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„Thirst“ – Mehr als nur der Durst nach Wasser


24. April 2016 Redaktion

ThirstEiner der Filme, der dieses Jahr am Spielfilmwettbewerb teilnimmt, ist der Film „Thirst“ von Svetla Tsotsorkova: ein Film über eine kleine bulgarische Familie, die sich mit dem Waschen der Wäsche eines nahegelegenen Hotels über Wasser hält. Ein Brunnengräber und seine Tochter, eine Wünschelruten-Gängerin, die in der kargen Gegend auftauchen, bringen das harmonische Familiengefüge durcheinander.

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„Landfill Harmonic“ – Stimmen zum Film


24. April 2016 Redaktion

FilmforumIn einem der ärmsten Slums Lateinamerikas hat der örtliche Musiklehrer eine zündende Idee: Musikinstrumente aus Müll kann sich jeder leisten! Der Dokumentarfilm „Landfill Harmonic“ von Graham Townsley und Brad Allgood erzählt die Geschichte eines der wohl außergewöhnlichsten Orchester der Welt. Eine Dokumentation über Träume und Wünsche, an die es zu glauben gilt. Der Film lief im Filmforum im Rahmen des Schulfilmprogramms und wurde von einigen Klassen aus Köln besucht. Eine besondere und neue Erfahrung bot uns dort Astrid Geese, die den spanischen Film live auf Deutsch eingesprochen hat. Wir hatten Gelegenheit, mit ihr und einem Lehrer ein Gespräch zu führen, das es hier zu sehen gibt:

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Songs my brothers taught me: „Sieh‘ einfach zu, dass du von hier wegkommst!“


24. April 2016 Redaktion

IFFF2016_Songs my Brothers taught meDas Pine Ridge Reservat gilt als Symbol für die prekäre Situation der nativen Bevölkerung in den USA. Die Regisseurin Chloé Zhao hat die Bewohner über viele Jahre hinweg besucht und schließlich einen Film über das Leben in Pine Ridge gemacht. „Songs my brothers taught me“ ist die Geschichte der Geschwister Jashaun und Johnny, die ihr Leben in South Dakotas bekanntestem Reservat fristen. Das für den Debüt-Spielfilmwettbewerb nominierte Drama erzählt auf poetische Weise von einer jungen Generation in der von alten Problemen befallenen Peripherie. Weiterlesen

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„Please Relax Now!“ – ein besonderes Genre im Selbstexperiment


23. April 2016 Redaktion

Please Relax NowEin Experimentalfilm – das klingt doch ganz spannend, oder? Für mich zumindest war dieses Genre ein bisher völlig fremdes. Umso gespannter war ich auf „Please Relax Now!“ von Vika Kirchenbauer. In insgesamt zwölf Minuten zeigt der Kurzfilm eine doch sehr ungewohnte Performance und animiert seine Zuschauer, aktiv teilzunehmen. Wie sich das anfühlt, habe ich mir einmal genauer angesehen. Weiterlesen

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No Home Movie – Ein sehr persönlicher Film von Chantal Akerman


23. April 2016 Redaktion

IFFF2016_No Home MovieDer letzte Film einer Schlüsselfigur des feministischen Kinos, „No Home Movie“ von Chantal Akerman, zeigt die letzten intimen Momente mit Akermans kurz darauf verstorbener Mutter Natalia. Chantal Akerman reflektierte schon in ihrem ersten Langfilm „Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles“ (1975) ihre innige Beziehung zu ihrer Mutter, die Auschwitz und die Todesmärsche überlebte, aber erst kurz vor ihrem Tod über ihre Erlebnisse sprechen konnte.

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Wikipedia – Einführung für Frauen in Film und Fernsehen


23. April 2016 Redaktion

Wikipedia: Film FrauenVon Akademikern verschrien und doch von jedem genutzt: Als stets verfügbares Online-Lexikon ist Wikipedia in den vergangenen 15 Jahren seines Webdaseins zu einer der meist genutzten Plattformen der Welt avanciert. Doch Texte von Frauen über Filme anderer Frauen? Das ist auch bei einer allgegenwärtigen Site wie Wikipedia nicht der Normalfall. Jens Best, Wikipedianer, Filmliebhaber und Medienaktivist will das ändern. Weiterlesen

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Baden Baden – How to grow up?


23. April 2016 Redaktion

baden baden„Ins Ungewisse starten, um immer forschend und experimentierend zu bleiben“ – dieser Ansatz von Regisseurin Rachel Lang zieht sich wie ein roter Faden durch ihren Film „Baden Baden“. Im dritten Teil der Trilogie kehrt Hauptdarstellerin Ana ihrem geregelten Leben den Rücken und begibt sich auf eine Reise, ihre Reise. Das Ziel: Erwachsen werden. Aber wie fühlt sich das eigentlich an? Und wie bedürftig darf man dann noch sein? Weiterlesen

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Südstadt Safari – bunt, vielfältig, alternativ


23. April 2016 Redaktion

cider-822266_1920Während sich das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln am Samstag schon fast dem Ende zuneigt, wird in der Kölner Südstadt eine kleine Premiere gefeiert. Erstmalig findet in diesem Jahr die Südstadt Safari statt – eine Kneipentour der etwas anderen Art. Den ganzen Abend kann man in über 40 Kneipen feiern und frönen. Wer also Lust hat, neben dem Festival auch mal ein wenig frische Luft zu schnappen, der sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen.  Weiterlesen

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My Dearest F#cking Phone – Die Hassliebe zum Handy


23. April 2016 Redaktion

My Dearest F#cking Phone„Dear Phone, sometimes you make me sad“, einer dieser Sätze im Film, die im Kopf hängen bleiben. Der Dokumentarfilm „My Dearest F#cking Phone“ zeigt, wie ein junges Mädchen versucht, in der Welt der sozialen Netzwerke zurecht zu kommen. Der Film erinnert an eine Tagebuch-Erzählung, jedoch wird hier nicht in ein Buch geschrieben, sondern zum Handy gesprochen.  Weiterlesen

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Alle Jahre wieder – Straßenumfrage in Köln


23. April 2016 Redaktion

amira_umfrageJedes Jahr das gleiche Spiel: Wir nehmen das Frauenfilmfestival zum Anlass, eine Straßenumfrage zu machen. Dazu haben wir in Köln einige Passanten zunächst nach einem Regisseur und dann nach einer Regisseurin gefragt. In den letzten Jahren konnten die meisten uns keine Regisseurin nennen. Wie das dieses Jahr aussah, seht ihr hier.

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Zugvögel – Ein Roadtrip im Rollstuhl


23. April 2016 Redaktion

Birds of Passage_photo_10„Ich lasse nicht zu, dass dieses Entlein in einer Pastete endet“, sagt die 12-jährige Margeaux trotzig. Seit sie gesehen hat, wie die kleine Ente aus ihrem Ei geschlüpft ist, hat sie einen festen Entschluss gefasst: Sie will für das kleine Küken sorgen. Die an den Rollstuhl gebundene Protagonistin Margeaux kümmert sich in Olivier Ringers Film „Zugvögel“ (2015) liebevoll um das Tier und geht dabei den ersten Schritt in Richtung Selbstbestimmung. Weiterlesen

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„Die Künstlerin riskiert noch Kopf und Kragen“ – Lisa Domin


23. April 2016 Redaktion

Ausschnitt aus „Car Care“: Limousine am StraßenrandIn der Sektion Panorama des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln ist das neue Werk von Lisa Domin, der Videokünstlerin aus Dortmund, zu sehen. In Istanbul, Budapest, Worpswede und Berlin hat sie schon gelebt und gearbeitet. Seit 2010 produziert sie ihre eigenen Filme. Ihr Studium in Braunschweig für Film und Fotografie schloss sie sogar mit Auszeichnung ab. Wir können also sehr gespannt sein, was auf uns zukommt, wenn ihr neuer Film „Car Care“ am Samstag in der Langen Filmnacht im Odeon Kino zu sehen ist. Weiterlesen

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Mustang – Fünf Schwestern zwischen Tradition und Freiheitsdrang


23. April 2016 Redaktion

04_Mustang_-®WeltkinoEine Szene, wie man sie aus jedem Freibad kennt: Fünf Mädchen albern ausgelassen mit Jungs im Wasser herum. Sie ahnen nicht, dass ebendiese völlig harmlose und unschuldige Situation ein drastisches Nachspiel für sie haben wird. In ihrem Oscar-nominierten Regiedebüt „Mustang“ erzählt Deniz Gamze Ergüven in 100 Minuten eine Geschichte von Repression und Rebellion.

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„Saute ma ville“ – Der leise laute Abschied vom Leben


22. April 2016 Redaktion

Die Hauptdarstellerin dem Fußboden ihres Badezimmers

Am Schluss ist alles schwarz. Chantal Akerman lässt den Zuschauer von „Saute ma ville“ alleine mit seiner Phantasie davon, was mit der Protagonistin in ihrer Wohnung passiert, nachdem sie dort mehrere kleine Brände gelegt hat. Allzu viel Spielraum zur Interpretation lässt die Ende letzten Jahres verstorbene Filmemacherin ihrem Publikum aber nicht, denn im Hintergrund sind immer wieder laute, explosionsartige Geräusche zu hören.

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The Wednesday Child – Das Schicksal einer jungen Mutter


22. April 2016 Redaktion
IFFF2016_The Wednesday ChildEs ist wieder Mittwoch, der einzige Tag der Woche, an dem Maja ihren Sohn sehen darf. Sie verlässt die heruntergekommene Hütte, die sie ihr Zuhause nennt und macht sich auf den Weg zum Kinderheim. Die 19-Jährige verbrachte ihre Kindheit selbst in einem Heim. Nun muss sie an diesen Ort zurückkehren, um ihren vier Jahre alten Sohn Kris zu besuchen. Mit „Wednesday Child“ ist der ungarischen Regisseurin Lili Horváth der erste große Erfolg auf der Leinwand geglückt. Auf dem IFFF ist der Film außerdem im Debütspielfilm-Wettbewerb nominiert.

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„Landfill Harmonic“ – eine ergreifende Dokumentation mit glücklichem Ende


22. April 2016 Redaktion

LandfillHarmonicSlider678x383-620x350Alle dachten, es wäre nicht möglich, bis der Dirigent kam, der davon nichts wusste und es einfach machte. Favio Chávez, der zuvor als Umwelttechniker nach Cateura, einem Slum nahe der paraguayischen Hauptstadt Asunción, gekommen war, hatte die Idee, Abfall für Musikinstrumente zu verwerten, um den Kindern das Musizieren beizubringen. „Landfill Harmonic“ – ein Dokumentarfilm über die schweren Lebensbedingungen auf einer Abfalldeponie in Paraguay. Weiterlesen

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Immer noch Angst vor Sibylle Berg?


22. April 2016 Redaktion

Szene aus "Wer hat Angst vor Sibylle Berg?"Zwei Jahre lang wurde Sibylle Berg begleitet von den beiden renommierten Filmemacherinnen Wiltrud Baier und Sigrun Köhler. Das Ergebnis ist die Dokumentation „Wer hat Angst vor Sibylle Berg?“, der Versuch, einer starken Persönlichkeit näher zu kommen, die stets nur so viel von sich preisgibt, wie sie gerade will. Ob es den beiden gelingt, bestehende Vorurteile über diese viel diskutierte Künstlerin zu widerlegen, könnt ihr heute, 22.04., um 20.15 Uhr im Filmforum herausfinden. Weiterlesen

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Alles neu – Eine Dokumentation über Integration


22. April 2016 Redaktion

Alles NeuMit großen Augen blickt der achtjährige Tanan um sich. Plötzlich ist alles laut und voller Menschen. Startende Passagierflugzeuge kreuzen sich am Himmel. Er befindet sich an einem holländischen Flughafen. Wo seine Reise eigentlich ein Ende hätte finden müssen, beginnt sie symbolisch erst. Mit kindlicher Naivität erforscht der geflüchtete Junge aus Uganda im Dokumentarfilm „Alles neu“ eine für ihn völlig neue und fremde Welt. Weiterlesen

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Porn Punk Poetry – Worauf stehst du denn?


22. April 2016 Redaktion

Damon sitzt in seinem Auto und verabredet sich mit einem KundenDamon, ein Stricher. Wortkarg und unnahbar. Tätowiert bis zu den Händen. „Porn“ und „Punk“ steht auf seinen Knöcheln geschrieben. Poetry hingegen zeigt sich in seinen Zeichnungen, seiner Musik und seinem Traum. Sie findet sich auch in der Lichtsetzung und der preisgekrönten Bildgestaltung wieder, die den Zuschauern Damons Gefühle einverleiben und sie für 40 Minuten sanft in seine zwiegespaltene Welt drücken.

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Coming of Age: Eine Nacht voller Fragezeichen


22. April 2016 Redaktion

Eine Geschichte, die sieinenachtvollerfragezeichencherlich jedes Mädchen kennt – ein Sleepover bei der besten Freundin. Man erzählt stundenlang und versucht, sich zusammen einen Sinn auf das Leben zurecht zu reimen, an Schlaf ist nicht zu denken. Ismini und Komal sind zwei 13-jährige Mädchen, die seit ihrem dritten Lebensjahr unzertrennliche Freundinnen sind, fast wie Schwestern. Der Kurzfilm „Vannacht worden we Vrouwen“, zu deutsch übersetzt mit „Eine Nacht voller Fragezeichen“, behandelt die spezielle Frage, was es bedeutet eine Frau zu sein, und: wie man überhaupt eine Frau wird. Weiterlesen

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Kölner Unterwelten: Die neue Linie 17


22. April 2016 Redaktion

Blick in U-Bahnhaltestelle Chlodwigplatz, KoelnWen es nach dem Besuch eines der Festivalfilme im Odeon noch in die Kölner Altstadt zieht, ist versucht, direkt vor dem Kino in die U-Bahnhaltestelle Kartäuserhof der Linie 17 abzutauchen. Diese Haltestelle ist Teil der jüngsten Erweiterung der Kölner Stadtbahn. Aber Achtung, liebe Festivalbesucher! Nur eine einzige Station bringt diese U-Bahn-Linie Sie in nördlicher Richtung weiter. Wieso? Und was macht die neuen Haltestellen der Linie 17 so besonders, dass sich eine Rolltreppenfahrt in den Untergrund trotzdem lohnt? Wir verraten es.

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Wir wollen leben: Sexualisierte Gewalt in Mexiko


22. April 2016 Redaktion

vivas nos queremos

#FelizDiaDeLaMujer – Alles Gute zum Frauentag: Unter diesem Hashtag twittert eine junge Frau das Überwachungsvideo eines unbekannten Mannes, der sie am 8. März auf einer Straße in Mexiko-City belästigt und angegrabscht hat. Ihre Suche nach dem Täter löst im Netz eine Welle von Hass und Morddrohungen aus – einmal mehr debattiert Mexiko nun über seine Machismo-Kultur und die alltägliche Gewalt gegen Frauen.

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Der Genozid in Ruanda – mit den Folgen leben


21. April 2016 Redaktion

Bild: IFFF

„God is not working on Sunday!“ Diese Aufforderung, sein Leben – nicht nur sonntags – selbst in die Hand zu nehmen, gibt der Dokumentation der Videokünstlerin und Fotojournalistin Leona Goldstein ihren Titel. Der im Jahr 2015 entstandene Film begleitet die beiden Aktivistinnen Godeliève und Florida, die in ihrem Heimatland Ruanda Projekte für Frauen und deren Kinder betreuen – 20 Jahre nach dem grausamen Völkermord an der Tutsi-Minderheit.

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Jules Herrmann im Debüt-Spielfilmwettbewerb


21. April 2016 Redaktion

Ohne TitelEine der acht Regisseurinnen, die in diesem Jahr am Internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerb teilnehmen, ist Jules Herrmann. Sie tritt mit ihrem ersten Spielfilm Liebmann an und hat somit die Chance, das Preisgeld von 10.000 Euro zu gewinnen. Premiere hatte Herrmanns Werk im Frühjahr auf der Berlinale in der „Perspektive Deutsches Kino“ gefeiert. Jules Herrmann ist 1970 geboren und lebt heute in Berlin. Weiterlesen

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Von der Sparkasse zum Konzertsaal – das Alte Pfandhaus


21. April 2016 Redaktion

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Das Alte Pfandhaus ist einer der Veranstaltungsorte des Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln 2016. Am Samstag zwischen 15:00 und 20:00 Uhr finden hier sowohl das Special „Ich bin Feminist_In – Holt mich hier raus!“ als auch das Special „Performance: Camera Obscura“ statt. Wie bei den anderen Spielstätten des Festivals handelt es sich auch hier nicht um irgendein 0-8-15-Gebäude. Die Geschichte dieses Hauses reicht knapp 200 Jahre zurück.

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Sufat Chol – über starke Frauen im Patriarchat der israelischen Wüste


21. April 2016 Redaktion

sufatchol„Tell him that you will never speak to him again. Ever.“ Laylas Mutter will, dass ihre Tochter ihrem Freund am Telefon mitteilt, dass sie den Kontakt zu ihm abbricht. Was sich für die moderne westliche Kultur anfühlt wie ein Rückschritt in die graue Vorzeit, ist für junge beduinische Frauen wie Layla bittere Realität. Der bereits preisgekrönte Film „Sufat Chol“ der Regisseurin Elite Zexer zeichnet ein eindrucksvolles Bild patriarchalischer Strukturen in einem Beduinendorf am Rande der israelischen Negev-Wüste. Weiterlesen

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Delikater Wochenmarkt – der perfekte Filmpausenfüller am Donnerstag


21. April 2016 Redaktion

Bild: pixabayJeden Donnerstag Nachmittag verwandelt sich der Rudolfplatz – mitten in der Kölner Innenstadt und mit vielen U-Bahnlinien zu erreichen – in den „Meet & Eat“-Wochenmarkt. Der Markt bietet viele verschiedene Möglichkeiten zu schlemmen und ein Glas Wein zu trinken. Für die Besucherinnen und Besucher des Internationalen Frauenfilmfestivals eine abwechslungsreiche – und in dieser Woche vor allem sonnige – Alternative, die Wartezeit zwischen zwei Filmen zu überbrücken.

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Die Chevalier-Chauvis


21. April 2016 Redaktion

Nur männliche Protagchevalieronisten und dann gleich sechs an der Zahl! In Athina Rachel Tsangaris Film „Chevalier“ (2015) werden sechs gestandene Männer  zu zappelnden Versuchskaninchen in einer Sozialstudie. Sie wollen herausfinden: Wer ist der Beste? Der Beste von allen? Und manch eine Zuschauerin mag sich fragen: Sind Männer wirklich so schlimm, wenn sie, auf sich allein gestellt, in die große weite Welt fahren? Und warum ist dann jemals jemand auf die Idee gekommen, sie als das „starke“ Geschlecht zu bezeichnen? Weiterlesen

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Die Eröffnungsfeier in bewegten Bildern


21. April 2016 Redaktion

ifff_eroeffnung_filmNormalerweise muss die Kamera im Kino draußen bleiben. Wir durften sie am Dienstag Abend mitnehmen, als das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln eröffnet wurde. Im Odeon in der Südstadt erwartete uns ein spannender Abend. Wir hatten unter anderem die Möglichkeit, Silke J. Räbiger, künstlerische Leiterin des IFFF, sowie Elite Zexer, Regisseurin des vorgestellten Films „Sufat Chol“ (Sand Storm), zu interviewen. So ist ein filmischer Beitrag entstanden, der die Eindrücke des Abends in nur fünf Minuten zusammenfasst.

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In der Stadt der ermordeten Frauen


21. April 2016 Redaktion

luchadoras

Durch den „Feminicidio“, die schwindelerregende Serie an Frauenmorden, hat die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez weltweites Aufsehen erregt. In der Graphic Novel „Luchadoras“ – erschienen 2006 – setzt die französische Comic-Zeichnerin Peggy Adam den bis heute unaufgeklärten Gewalttaten eine junge Heldin entgegen: Ein schwarz-weißes Drama über eine Frau, die ums Überleben und um ihre Würde kämpft.

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Merkwürdige Treppen in Brühl


20. April 2016 Redaktion

Manche Kunstwerke lassen Spielraum für Interpretationen offen. Andere Kunstwerke wiederum können sehr verwirrend wirken. Zum Beispiel, wenn Figuren fließend ineinander übergehen und aus Schachbrettfeldern Echsen werden, aus denen dann Sechsecke werden, die zu Waben werden, aus denen Bienen schlüpfen. Die Rede ist natürlich von M.C. Escher. Dieses Kürzel ist für viele mit bleistiftgrauen Zeichnungen von rätselhaft-magischen Welten verbunden. Und genau diese Welten kann man zur Zeit im Max Ernst Museum in Brühl sehen – vom Festivalstandort Köln nur einen Katzensprung entfernt. Weiterlesen

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Christine Delphy – umstrittene Feministin


20. April 2016 Redaktion

Je ne suis pas feministe, mais...Kontrovers. Das ist wohl eines der treffendsten Wörter, mit denen Christine Delphy assoziiert wird. Sie gehört zu den bekanntesten Feministinnen Frankreichs. Delphy prägte die französische Frauenbewegung entscheidend mit und weiß bis heute originelle und anspruchsvolle Debatten über den Feminismus zu führen. Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln zeigt in diesem Jahr eine interessante Dokumentation über Delphy – ein Grund für uns, einen Blick auf ihr spannendes Leben als umstrittene Aktivistin des Feminismus zu werfen. Weiterlesen

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Das Internationale Frauenfilmfestival 2016 ist eröffnet!


20. April 2016 Redaktion

© Guido Schiefer

Am gestrigen Dienstagabend eröffnete die israelische Regisseurin Elite Zexer mit ihrem Film „Sufat Chol“ das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln. Zur Eröffnungsfeier im Odeon fanden sich neben der Filmemacherin sowie Vertretern der internationalen und nationalen Filmszene und der Presse auch hochkarätige Gäste aus der Politik ein, um mit einem Glas Sekt auf den Beginn des Festivals anzustoßen.

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Sibylle Berg – #SoFuckingAwesome


20. April 2016 Redaktion

Wer-hat-Angst-vor-Sibylle-Berg

„Wer hat Angst vor Sibylle Berg?“ heißt die neue Dokumentation von Wiltrud Baier und Sigrun Köhler, die während des diesjährigen IFFF in Köln gezeigt wird. Am Freitagabend um 20:15 Uhr wird der Film auf der Leinwand des Filmforums zu sehen sein. Zwei Filmemacherinnen auf der Spur von Sibylle Berg. Wir haben uns auf eigene Suche begeben. Wer ist dieser Mensch, der jeden Tag aufs Neue den Windmühlen den Kampf ansagt, trotz vollen Bewusstseins des eigenen irdischen Scheiterns? Hier unser erster Eindruck von einer coolen Frau mit roter Mähne.

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Kino in architektonischem Highlight – das Filmforum


20. April 2016 Redaktion

FilmforumMitten in der Altstadt, in einem Dreieck zwischen Dom, Hauptbahnhof und Rhein, liegt das Museum Ludwig. Exponate, Lage und Architektur des von den Kölner Architekten Busmann und Haberer entworfenen Museumsbaus mit der markanten Silhouette sind natürlich schon interessant an sich, aber vom 19. bis 24. April ist besonders die Rückseite attraktiv – hier befindet sich nämlich das Filmforum, einer der acht Aufführungsorte des diesjährigen Internationalen Frauenfilmfestivals.

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Mehr als Tacos – Lateinamerikanisches Essen in Köln


19. April 2016 Redaktion

Serge Melki, Wikimedia Commons, CC by 2.0Wer sich einen der Filme aus dem Fokus Mexiko angeschaut hat, hat vielleicht Lust bekommen, den Tag mit lateinamerikanischem Essen ausklingen zu lassen. Das geht in Köln perfekt, hier gibt es die ganze kulinarische Vielfalt der Länder und Regionen Lateinamerikas zu entdecken. Natürlich mit dabei sind die Klassiker aus Mexiko wie Tacos, Enchiladas oder Quesadillas, aber auch kolumbianische Köstlichkeiten, argentinische Steaks, chilenische Empanadas oder brasilianisches Rodizio. Die Auswahl an lateinamerikanischen Restaurants in Köln ist riesig, deswegen fragen wir eine Einheimische, welche Restaurants wirklich einen Besuch wert sind. Die Argentinierin Liliana wohnt seit 1988 in Deutschland und weiß, wo sich ein Besuch lohnt. In diesem Sinne: ¡Buen provecho!

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Pressekonferenz zum Start des IFFF: Umfangreiches Rahmenprogramm


19. April 2016 Redaktion

© Guido Schiefer

Zur gestrigen Eröffnung des Internationalen Frauenfilmfestivals 2016 trafen sich im Flandrischen Hof Presse, FestivalorganisatorInnen, PartnerInnen und RegisseurInnen zur Eröffnungs-Pressekonferenz. Im Panel saßen: Till Kniola, Referat für Pop- und Filmkultur der Stadt Köln, Silke J. Räbiger, die künstlerische Leiterin des IFFF, die belgische Produzentin Marilyn Watelet, die einen Posten in der Jury übernimmt, Elite Zexer, Regisseurin des Eröffnungsfilms Sand Storm (Sufat Chol), Prof. Dr. Petra Werner von der TH Köln und die Pressesprecherin des Festivals, Stefanie Görtz. Nun kann das IFFF Köln endlich beginnen.

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Ein Blick auf Susanna Schoenberg


19. April 2016 Redaktion

Monitoring Sea Borders

In diesem Jahr ist das Allround-Talent Susanna Schoenberg auf dem IFFF Dortmund|Köln vertreten. Mit ihrem Kurzfilm „Monitoring Sea Borders“ dokumentiert sie, wie die unsichtbare Grenze im Mittelmeer bewacht wird. Die Zuschauer werden mit den Geschehnissen auf offener See konfrontiert, parallel dazu werden Szenen aus dem Kontrollraum im spanischen Algeciras gezeigt. Aber wer ist die Drehbuchautorin, Produzentin und Regisseurin Susanna Schoenberg?

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Ein bewegtes Leben – Susan Sontag


19. April 2016 Redaktion

Regarding Susan SontagAm 20. April 2016 zeigt das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln die preisgekrönte Dokumentation „Regarding Susan Sontag“ der Regisseurin Nancy D. Kates. Der Film zeichnet mit Archivmaterial und Interviews mit Weggefährten ein nie zuvor gesehenes Bild einer der bedeutendsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Vor der Ausstrahlung auf dem Festival haben wir uns daran gewagt, einen kleinen Überblick über das bewegte Leben der Susan Sontag zu geben.

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Lichtbildtheater mit wechselvoller Geschichte – das Odeon


19. April 2016 Redaktion

odeonEiner der sechs Schauplätze des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln ist das Odeon. Mitten im Herzen der Kölner Südstadt gelegen, ist das Kino ein Treffpunkt für Filmliebhaber. Das Odeon blickt auf eine lange Geschichte zurück, in der es viele Tiefs durchzustehen hatte. Dennoch hat es sich bis heute als Institution für Kölner Kinobegeisterte gehalten, weil die Liebe zum Film immer größer war, als die Widerstände, gegen welche das Kino und seine Betreiber ankämpfen mussten. Weiterlesen

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Mehr ist mehr – Geschlechterinszenierungen von Vika Kirchenbauer


18. April 2016 Redaktion

kirchenbauerAuf den ersten Blick lassen sich Vika Kirchenbauers Geschlechter-Konstruktionen nur schwer entschlüsseln – wer die Welt gern in Mann und Frau einteilt und ein Dazwischen nicht akzeptiert, soll bei ihren Filmen ins Grübeln kommen. Mal präsentiert sie ihre Protagonisten mit knallig geschminkten Lippen und glänzenden Kunsthaarperücken in geradezu klischeehafter Inszenierung von Weiblichkeit, mal spielt sie mit der Inszenierung von Androgynität, immer aber versucht die transidente Künstlerin Vika Kirchenbauer Klischees aufzubrechen und gesellschaftliche Erwartungen zu hinterfragen. Beim diesjährigen IFFF wird sie eines ihrer Videos – You are boring! – in Form einer 3D-Installation präsentieren. Weiterlesen

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Filmkunst im historischen Ambiente – die Filmpalette


18. April 2016 Redaktion

FilmpaletteCol1Mit der Filmpalette hat das IFFF ein Kino als Veranstaltungsort im Programm, das schon seit Jahrzehnten als Filmkunstkino dient und in Köln seinesgleichen sucht. Die Filmpalette gehört zu den ältesten Kinos in Köln, die noch in Betrieb sind. In den 50er Jahren eröffnet, wurden hier vor allem deutsche Filme gezeigt, die in den größeren Filmtheatern schon gelaufen waren. 68 Sitzplätze waren dafür ausreichend. Den Charme dieser Zeit hat sich das Kino bis heute bewahrt, mit dem Original-Interieur der 50er und dem Sternenhimmel im historischen Saal ist das Kino ein echtes Highlight.

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Schneewittchen – ein Märchen in Gebärdensprache


17. April 2016 Redaktion

Schneewittchen und ZwergeHinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen und im Schulfilmprogramm des Internationalen Frauenfilmfestivals 2016:  “Schneewittchen” heißt das Werk von Britt Dunse. Das Besondere daran? Das Märchen wird gebärdet – von Kindern für Kinder. In enger Zusammenarbeit mit hörgeschädigten und gehörlosen Kindern der Ernst-Adolf-Eschke-Schule, Berlin, entstand ein knapp zehnminütiger Film, der das Märchen der Gebrüder Grimm in einer besonderen Aufmachung zeigt. Weiterlesen

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Is it a man´s world?


17. April 2016 Redaktion

Comicfigur erklàrt die drei RegelnDer Protagonist ist stark, lustig und auch mal emotional. Die ZuschauerInnen können sich in ihn hineinversetzen, leiden und freuen sich mit ihm. Wir lernen verschiedene Erinnerungen und Facetten des Mannes kennen. Und die Frau? Ja, die gehört nunmal dazu. Natürlich spielt sie eine große Rolle, denn ohne sie gäbe es für den Helden einen Grund weniger, durchzuhalten. Aber von ihrer Sorte braucht man nicht viele, und was die Frauen in einer Geschichte denken (abgesehen davon, dass der Held ganz großartig ist), ist auch egal. Das ist – zugegebenermaßen nicht immer in dem Ausmaß – die Realität vieler Filme, die auf den Leinwänden unserer Kinosäle laufen.

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„Was ein queerer Film ist, fragen wir uns eigentlich jedes Jahr wieder“


17. April 2016 Redaktion

queer„Queer“ war früher in den USA ein Schimpfwort, wird heutzutage aber von und für Menschen genutzt, die über Normen einer Mehrheits­gesellschaft marginalisiert werden. Auch im Film setzen sich viele RegisseurInnen mit Geschichten abseits der hetero-normativen Gesellschaft auseinander. Natascha Frankenberg ist beim IFFF für die queere Film-Sektion „begehrt!“ verantwortlich. Wir haben uns von ihr den Begriff „queer“ erklären lassen und über dessen Bedeutung in der Filmbranche gesprochen. Außerdem hat sie uns verraten, worauf sie sich beim Festival besonders freut.

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Angelina Maccarone – Ein Porträt


16. April 2016 Redaktion

Angelina MaccaroneAls diesjähriges Mitglied der dreiköpfigen Jury des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln bringt Angelina Maccarone neben der Liebe zum Film auch eine Menge Erfahrung als Filmregisseurin und Drehbuchautorin mit. Sie ist nicht nur für das preisgekrönte Werk „Kommt Mausi raus?“ verantwortlich, sondern auch für mehrere Filme der Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“, die uns regelmäßig am Sonntagabend in Atem halten.

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Ich sehe das, was du auch hörst – Filme in Gebärdensprache


16. April 2016 Redaktion

Schneewittchen_evilGrandmother_BrittDunseMenschen, deren Hörvermögen stark eingeschränkt ist oder gar fehlt, bedienen sich der visuellen Gebärdensprache. Länderabhängig gibt es demnach viele verschiedene, teils sehr umfassende Sprachschätze. In Deutschland wird diese Sprache offiziell Deutsche Gebärdensprache (DGS) genannt, doch ebenso wie „unsere“ Lautsprache kann sie durch verschiedenste regionale Dialekte geprägt sein. Das Übersetzen von Filminhalten in Gebärden ist ein wichtiger Aspekt, um Filme für alle zugänglich zu machen. Auch beim Internationalen Frauenfilmfestival 2016 wird es um gebärdete Filme gehen. Weiterlesen

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Musikvideos gehören auf die Kinoleinwand


15. April 2016 Redaktion

Filmbildung_IFFF2010_225__c__Guido_Schiefer_360x200_11„Ein gutes Musikvideo erkennt man daran, dass man die Bilder dazu im Kopf sieht, sobald man das Lied hört“, sagt Jessica Manstetten. Sie ist die Expertin in Sachen Musikvideos. Die aus Oberhausen stammende Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin entdeckte ihre Liebe zum Film nicht in einem Kino oder Theater mitten im Ruhrgebiet, sondern in einem Pariser Cinéma. Sie verbrachte als Studentin der französischen und spanischen Sprache ein Jahr an der Seine und verliebte sich sofort in die Kinowelt. Beim IFFF ist sie in der Auswahlkommission für die Lange Filmnacht dabei. Weiterlesen

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¡Viva México! Kuratorin Sonja Hofmann über das IFFF-Schwerpunktland


14. April 2016 Redaktion

unnamedIn diesem Jahr können sich Festivalgänger auf einen ganz besonderen Fokus freuen. Das IFFF widmet sich erstmals dem lateinamerikanischen Land Mexiko, das Programm wird von Sonja Hofmann betreut. Sonja ist seit über zwölf Jahren für das Frauenfilmfestival als Programm-Kuratorin tätig. Da sie in Köln „Regionalwissenschaften Lateinamerika“ studiert hat und mehrfach in Lateinamerika war, hat sich der lateinamerikanische Film zu einem besonderen Schwerpunkt in ihrer Arbeit entwickelt. Mit der Kino Gesellschaft Köln organisiert sie z.B. auch die Filmreihe „Kino Latino Köln“. Gründe genug, um sie für unseren Festivalblog zu interviewen.

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Hinter den Kulissen – wo kommen all die Filme her?


12. April 2016 Redaktion

einBlickhinterdieKulissenÜber 100 Filme werden in diesem Jahr auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund|Köln zu sehen sein. Angehende Festivalbesucher sollten sich also gegen viereckige Augen und erhöhten Cholesterinspiegel dank Popcorn, Nachos und Schoki im Übermaß wappnen. Doch wer sucht eigentlich all die Filme aus? Und woher kommen die Kopien? Wir wagen den berühmten Blick hinter die Kulissen. Ein Besuch am IFFF-Standort in Dortmund. Weiterlesen

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Siete películas y un compendio de cortometrajes de México en las pantallas de cine del IFFF


12. April 2016 pwerner

a07a1esp-1En el marco del año oficial de México en Alemania 2016/2017 presenta el IFFF Dortmund|Köln siete películas actuales y un compendio de cortometrajes del cine mexicano, los cuales podrán ser vistos del 20 al 24 de abril en diferentes salas de cine de la ciudad de Colonia. Como película histórica será presentada „La mujer de nadie“. Esta pelicula fue realizada en 1937 y fue la primera producción de la pionera directora mexicana de cine Adela Sequeyro. Weiterlesen

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Mini-IFFF im Dortmunder U


11. April 2016 pwerner

Dortmunder_U_Zentrum_fuer_Kunst_und_Kreativitaet-300x166Auch wenn das IFFF in diesem Jahr mit seinem Hauptprogramm in Köln zu Gast ist, gehen Kinofans in Dortmund nicht leer aus: Vom 19. bis 22. April findet das jährliche Schulfilmprogramm im Kino im U statt und bringt cineastische Highlights aus aller Welt nach Dortmund, Spielfilme ebenso wie Dokumentar- und Kurzfilme. LehrerInnen können sich mit ihren Klassen anmelden. Außerdem ist vom 21. bis 24 April ein Auswahlprogramm der Kölner Festivalausgabe in Dortmund zu sehen. Weiterlesen

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Der Shot zum Festival


10. April 2016 pwerner

10730801_779499315420610_5137149999735746466_nLong, Close-up, Buffer – mit Shots sind Filmemacherinnen bestens vertraut. Zum Schwerpunktthema des IFFF in diesem Jahr passt ein weiterer, der mit Einstellungen allerdings nur bedingt etwas zu tun hat: der Mexikaner. Wodka, Sangrita, Tomatensaft, Tabasco und Ginger Ale verbinden sich in diesem Drink zu einer willkommenen Abwechslung zum süffigen Kölsch nach dem Film. Weiterlesen

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Workshop für Wikipedia-Neulinge


9. April 2016 pwerner

csm_Wikipedia-Einfuehrung_8f4ef99624Wer online ist, nutzt Wikipedia – mehr als 36 Millionen Deutsche suchen zumindest gelegentlich nach Informationen in der Online-Enzyklopädie. Aber nur ein Bruchteil von ihnen, weniger als fünf Prozent, verfasst auch selbst Wikipedia-Beiträge oder editiert bereits publizierte Beiträge. Und wiederum ein Bruchteil von diesen aktiven Wikipedianern sind Frauen, geschätzt etwa zehn Prozent. Das führt zu einer verzerrten Wahrnehmung, zu blinden Flecken im Wissen, das die Wikipedia bereitstellt. Damit sich das ändert, bietet die Wikimedia Deutschland in Kooperation mit dem IFFF und der Kölner Filmschule ifs einen Workshop speziell für Frauen aus der Filmbranche an. Weiterlesen

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Super8 – Dagie Brundert belebt ein altes Filmformat mit Kaffee


8. April 2016 Redaktion

SuppenperformanceFamilienurlaub an der Adria, die erste Fahrt mit dem neuen VW-Käfer – wer in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts privat filmte, machte das mit einer Super8-Kamera. Mittlerweile nutzen nur noch wenige Enthusiasten das Format. Die Filmemacherin Dagie Brundert hat dem Super8-Film neues Leben eingehaucht: Sie nutzt Kaffee, Rotwein oder auch Seewasser, um ihre Filme zu entwickeln. Bei der Langen Filmnacht des IFFF kann man ihr bei ihrer „Suppenfilm-Performance“ live bei der Filmentwicklung zuschauen. Weiterlesen

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„Die Arbeit von Frauen ist keine Nische!“


16. März 2016 Redaktion

IFFF 2016_A los ojosDas Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln steht in den Startlöchern. Die Künstlerische Leiterin Silke Johanna Räbiger und Sonja Hofmann, als Kuratorin verantwortlich für den Themen-Schwerpunkt Mexiko, sprechen vorab über Frauen im Filmbusiness, über den Erhalt des weiblichen Filmerbes und das Festival als Netzwerk – und sie verraten, auf welchen Film sie sich besonders freuen. Weiterlesen

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Herzlich Willkommen! Bienvenidos!


16. März 2016 Redaktion

Tiempo_suspendido_2Etwa eine Woche vor Beginn des Festivals am 19. April starten wir mit der täglichen Berichterstattung in unserem Festivalblog. Wir versorgen euch regelmäßig mit News rund um das IFFF, stellen Filme vor und liefern spannende Hintergrundberichte. Hier gibt es schon erste Infos über das Programm des Festivals, insbesondere zur diesjährigen Kooperation mit Mexiko als Länderschwerpunkt. Weiterlesen

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