Vorhang auf: Das IFFF Dortmund | Köln 2018 ist eröffnet!

Am Dienstagabend wurde offiziell auf den Beginn des diesjährigen Frauenfilmfestivals angestoßen. Zur Eröffnungsfeier im Odeon versammelten sich neben Regisseurinnen, Bildgestalterinnen und Schauspielerinnen auch Gäste aus Politik und Presse. Als eine von drei Jurymitgliedern erschien die österreichische Schauspielerin Ursula Strauss auf der Eröffnungsfeier. Im Foyer und in den vollbesetzten Kinosälen des Odeons herrschte eine ausgelassene Stimmung.

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Restaurant- und Kneipentipps rund um das Frauenfilmfestival

Wer vor oder nach einer Filmvorstellung oder einem Workshop einen Happen essen oder noch ein kühles Bier trinken gehen möchte, findet in unseren Tipps sicher das Richtige. Ob in der Nähe vom Alten Pfandhaus, dem Odeon, der Filmpalette, dem Filmforum oder nahe BRITNEY – die Links, auf den Karten grob verortet, zeigen euch direkt auf Google Maps an, wo es lang geht.

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A Woman Captured – eine Dokumentation über moderne Sklaverei in Europa

Moderne Sklaverei mitten in Europa?! „Nein, das gibt es nicht mehr“, hätte ich bis vor Kurzem ganz sicher behauptet. Doch der Dokumentarfilm A Woman Captured  der ungarischen Regisseurin Bernadett Tuza-Ritter hat mich eines Besseren belehrt. Sie hat Marish, eine 53-jährige Ungarin, die seit zehn Jahren von einer Familie als moderne Sklavin gehalten wird, eineinhalb Jahre lang mit der Kamera begleitet. Eta, die Frau, die Marish als Dienerin eingestellt hat, führt einen Haushalt, der für hiesige Verhältnisse als Mittelklasse zu bezeichnen ist. Neben Marish gibt es im Haushalt noch weitere Diener, doch Tuza-Ritters Dokumentarfilm erzählt allein die Geschichte von Marish.

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„Ich hatte wirklich etwas Respekt davor!“ – Betty Schiel im Interview zu „Über Deutschland“

In der Kölner Ausgabe gibt es beim Internationalen Frauenfilmfestival immer einen wechselnden Länderschwerpunkt. Dieses Jahr ist Deutschland an der Reihe und unser Blick richtet sich nach innen. „Über Deutschland“ ist nicht nur der Fokus, sondern stellt auch die Frage „Was denkst du über Deutschland?“. Die Filmkuratorin Betty Schiel hat schon oft das Programm betreut, sei es zum Themenfokus Arabische Welt, Balkan, Türkei, Brasilien und vielen mehr. Jetzt erzählt sie über die Entstehung des Programms „Über Deutschland“, was in diesem Jahr anders war, über die Zusammenarbeit mit Kuratorinnen, Regisseurinnen, Künstlerinnen und welche Botschaft vermittelt werden soll.

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„Genderbende“: Leben außerhalb der Geschlechter

Mann, Frau, heterosexuell, homosexuell, bisexuell, asexuell… Es liegt in der Natur des Menschen, anderen Labels aufzudrücken, sie in eine Schublade stecken zu wollen, um sie einzuordnen. Doch was ist mit den Menschen, auf die keines dieser Labels passt? Sophie Dros zeigt in ihrem Film Genderbende fünf junge Menschen, die außerhalb von Labels leben.

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Lass mich mal zu Wort kommen! „I speak so you dont speak for me“

Was heißt es heute, für sich selbst zu sprechen und zu Wort zu kommen? Der Workshop „I speak so you dont speak for me“ fand am 14. und 15. April statt, dort wurde nach Antworten auf diese Frage gesucht. Am Abend der Preisverleihung wird das Projekt vorgestellt und gezeigt. Unter der Leitung der Filmemacherin und früheren Fotojournalistin Britta Wandaogo arbeiten acht Teilnehmer*innen an kleinen Videoprojekten und versuchen herauszufinden: Was will ich erzählen und wie? Ich wollte mir selbst ein Bild machen und habe die kleine Arbeitsgruppe besucht.

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Mit „draußen“ einen Blick ins Innerste werfen – eine dokumentarische Eröffnung

Der diesjährige Eröffnungsfilm des Internationalen Frauenfilmfestivals draußen erzählt die Geschichten von vier Menschen, die in Köln auf der Straße leben. Besonders ist dabei, dass die Protagonisten nicht nur über ihre Worte, sondern darüberhinaus über ihre Besitztümer porträtiert werden, die besonders in Szene gesetzt sind. Da ist zum Beispiel Elvis, der unter freiem Himmel lebt, dem es aber wichtig ist, dass sein Platz ordentlich und aufgeräumt ist. So ein „Gekruschel“ mag er nicht, was sollen denn die Leute denken, die vorbeigehen? Die Plastikblumen auf seinem improvisierten Tisch wirken keinesfalls fehl am Platz. In der Rolle der Vorbeigehenden erkennt sich der Zuschauer, ohne den Vorhalt eines erhobenen Zeigefingers. Vielmehr regen die Szenen zum Nachdenken an. Wann habe ich zum letzten Mal wirklich hingeschaut, wenn mir ein Obdachloser begegnet ist? Der Film gibt vielleicht nicht allen scheinbar unsichtbaren Randfiguren unserer Gesellschaft eine Kontur, aber mindestens seinen Protagonisten.

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Deutschland unter der Lupe – IFFF-Programm 2018

Geballte Frauenpower steht vor der Tür: Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln startet am 24. April 2018. Die Programm-Pressekonferenz des diesjährigen und somit 35. Festivals am 22. März im Kölner Odeon begann mit einer Überraschung:  Silke J. Räbiger wird das IFFF zum letzten Mal als Festivalleiterin eröffnen und begleiten, sie gibt ihr Amt ab. Räbiger war seit 1986 beim Dortmunder Festival ,femme totale‘ aktiv, hat dieses ab 1993 geleitet und seit 2006 dann das gemeinsame IFFF Dortmund | Köln verantwortet. Neben Räbiger erläuterten Kuratorin Betty Schiel und Stefanie Görtz als Pressesprecherin des Festivals die Highlights des Programms: die Wettbewerbe und den Länderfokus ÜBER DEUTSCHLAND.

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Wir bloggen wieder!

Nach einem Jahr Pause sind wir in diesem Jahr wieder mit unserem Festivalblog beim IFFF präsent. Wir versorgen euch regelmäßig mit News rund um das Festival, stellen Filme vor und liefern spannende Hintergrundberichte und Interviews. Das IFFF findet in diesem Jahr vom 24. bis 29. April in Köln statt. Die Sektion ,Fokus‘, die Länder-Sektion des Festivals, richtet in diesem Jahr den Blick nach innen: Unter dem Titel ,Über Deutschland‘ präsentiert das IFFF ein Programm als offenes künstlerisches und politisches Plädoyer für Vielfalt jenseits von Nationaldebatten. Insgesamt werden rund 100 Filme aller Längen und Genres auf dem IFFF zu sehen sein, mehr als 80 Regisseurinnen werden ihre Werke selbst präsentieren. Zu den Programm-Höhepunkten zählen neben dem Debüt-Spielfilmwettbewerb die Sektionen Panorama und ,begehrt! filmlust queer‘.